Sonntags 6:30 Uhr, oder wie Eltern sagen: früher Nachmittag

3. Advent. 6:30 Uhr, aus Zimmer 1: „MAAAAAMA, ich muss Pipi!“, aus Zimmer 2: „MAAAAAMA, Zimmer 1 hat mich aufgeweckt.“

Zimmer 3 (meins): „Zimmer 1: Glückwunsch, Zimmer 2: kenn ich.“

Nach weiteren Quängeleien schäle ich meine Modelpersönlichkeit im Körper einer Schildkröte doch aus dem Bett und bringe Zimmer 1 auf Toilette. Danach tröste ich Zimmer 2 für die unterbrochene Nachtruhe (als Leidensgenossin kann ich das gut nachvollziehen) und zum Schluss liegen Zimmer 1 und 2 in Zimmer 3 im Elternbett und gucken Feuerwehrmann Sam. Natürlich erst, nachdem der Bettinhalt von Zimmer 1 UND Zimmer 2 komplett ins Bett von Zimmer 3 umgezogen ist und ein riesen Geschrei, wer nun neben Mama und wer neben Papa liegt, mit den Worten:“Wenn ihr nicht sofort Ruhe gebt, mach ich den Fernseher wieder aus.“ im Keim erstickt wurde. Ob meine Angst oder die der Kinder größer war, dass die Glotze wieder aus muss, ist dabei schwer zu sagen.

Tja, Mutter des Jahres werd ich damit nicht, aber manchmal müssen Eltern eben auch noch schlafen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s